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- Sprache
- Deutsch
- Niveau
- B2
- Einheit
- Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen
- Übungstypen
- 0
Worum es bei diesem Grammatikpunkt geht
Der erweiterte Infinitiv ist eine Konstruktion mit 'zu' und dem Infinitiv eines Verbs. Sie wird verwendet, um zusätzliche Informationen, Absichten oder Alternativen auszudrücken.
Wann man es verwendet
Man benutzt den erweiterten Infinitiv nach bestimmten Verben, Adjektiven oder Nomen, um Ziele, Gründe oder Alternativen anzugeben. Häufig nach Verben wie 'beginnen', 'vergessen', 'hoffen' oder Adjektiven wie 'schwer', 'einfach'.
Wichtige Formen
- zu + Infinitiv (z.B. zu gehen, zu essen)
- um ... zu + Infinitiv (z.B. um zu lernen)
- ohne ... zu + Infinitiv (z.B. ohne zu sprechen)
- anstatt ... zu + Infinitiv (z.B. anstatt zu arbeiten)
Beispiele
Sie versucht, jeden Tag Deutsch zu lernen.
Er arbeitet, um Geld zu verdienen.
Ohne zu fragen, hat er das Buch genommen.
Anstatt zu schlafen, hat sie ferngesehen.
Tipps
- Nach Modalverben (wie 'können', 'müssen') steht kein 'zu'.
- Das Verb mit 'zu' steht immer am Satzende.
- Vor längeren Infinitivkonstruktionen steht meist ein Komma.
Ausnahmen und Sonderfälle
- Bestimmte Verben (wie 'helfen', 'lassen', 'sehen', 'hören') verwenden kein 'zu' vor dem Infinitiv.